Ist Jesus Retter oder Richter

Jesus verdammt niemanden?

„Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“   hier

Diese Worte hat Jesus Christus gesagt?? Ich dachte Jesus verdammt niemanden?

Tatsächlich sagt Jesus, dass nicht er der Verurteilende ist, sondern Mose – er meint damit Gottes Gebote, die durch Mose vermittelt wurden.
Er, Jesus, richtet niemanden, denn sein Wort, das er bereits gesprochen hat, wird den Menschen beurteilen. Der Mensch wird danach beurteilt, wie er mit Jesu Worten umgeht. Ignorieren oder ernst nehmen?   hier     hier

Aber Jesus lehrte Liebe, Achtung, Demut, Nächstenliebe, wie passt das zu einem strafenden Gott?

Die Lehre Jesu vermittelte Liebe und Nähe, aber auch Strenge und das Gericht Gottes. Beides konnte Jesus ohne Widerspruch vereinen.   hier    Wer versteht wie liebevoll Gott ist, wie kann er jemals ohne ihn leben wollen!?
Andererseits ist es schrecklich ihn als Feind zu haben. Wer sich ihm entgegenstellt, verneint sein eigenes Leben. Er stellt sich dem Autor des Lebens und dem Erfinder der Vergebung entgegen!!

Wenn Gott Gnade und Vergebung erfindet, müsste ich bescheuert sein, ohne leben zu wollen.

Stattdessen nehme ich Vergebung an und gebe sie anderen Menschen weiter.  Denn ich brauche Vergebung von Gott!  Fürchtet euch nicht vor den Menschen. Ich sage euch, vor wem ihr euch fürchten sollt: fürchtet euch vor Gott, der nach dem Töten Macht hat, in die Hölle zu werfen.             siehe hier   Jesus lehrt, Sachen vom Ende her zu betrachten: Am Ende ist Gott der Richter. Ehrfurcht vor Gott, dem liebenden Vater, passt ins Gesamtbild, das Jesus von seinem Vater zeichnet: Die Ehrfurcht vor Gott ist der Anfang von Weisheit.

Wieso soll man Gott fürchten? Ist das dann nicht eine Lehre der Angst, die nur in Kadavergehorsam mündet? Wo ist der Gott der Liebe?

Gott ist nie antiautoritär, stattdessen offenbart Jesus Demut.
Gott ist nicht gleichgültig gegenüber der Lebensart seiner Menschen. Er zwingt Menschen nicht – sondern bittet, mahnt, bangt, sendet Propheten und Lehrer und hofft stets auf die Einsicht und Umkehr der Menschen. Das Gute ist, was er immer gelehrt hat: Du sollst deinen Nächsten lieben, – keine anderen Götter neben ihm haben, nichts Anderes, das dir gleich wichtig oder wichtiger ist als Gott selbst. Nur wer Gott kennt, kann ihn auch lieben. Gott lernt man kennen, indem man Jesus und seine Worte kennen lernt. Genau so ist Gott.

Jesus war kein Revolutionsführer, der Partei für Randgruppen gegen die Staatsmacht ergriff

und dennoch war er Anwalt und Stimme der Schwachen, Armen, Kranken, Ausgestoßenen und der Kinder: „Denn ihnen gehört das Himmelreich“.

Er lehrte Erwachsene, dass sie aufrichtig sein sollen wie Kinder und seine Lehre annehmen – wie ein Kind. Schock. Welch eine Therapie!?

Ausgebrannte Manager des 21. Jahrhunderts kapieren beim Psychiater, dass die Worte Jesu wahr sind.

Jesus ist nie beliebig. Er bietet dir nicht an: ….gut, wenn du willst und Lust hast, könntest du…..?!  sondern Jesus sagt: Folge mir heute nach!
Er zwingt dich nicht, fordert dich stattdessen auf, darüber nachzudenken, ob du überhaupt den Preis bezahlen kannst? Jesus glauben, oder doch vielleicht lieber in deiner gewohnten „Ordnung bleiben“?

Denn Jesus ist herausfordernd! Er sprengte die Grenzen seiner Jünger, die ihren Job aufgaben, ihr Haus verließen und mit ihm gingen. Erst danach geschahen Wunder…Weil sie sich entschieden, ihr Leben mit ihm zu verbringen, entschied sich Jesus Christus, sein Leben mit ihnen zu verbringen.

Sie sahen seine Herrlichkeit, Liebe, Demut, seine Autorität.

Worte, die Menschen manchmal direkt vor den Kopf stießen

körperliche Heilungen en masse.

Nachdenken kostet nix.